Ist "Ausdrucken" in Zeiten des Klimawandels noch vertretbar?

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Das papierlose Büro als grüne Zukunftsvision existiert seit der PC das Büro erobert hat. Ist Drucken in Zeiten des Klimawandels noch vertretbar?

Das papierlose Büro als grüne Zukunftsvision existiert seit der PC das Büro erobert hat. Trotz Digitalisierungswelle ist es im Office noch immer nicht Realität. Betrachtet man die Zahl an Druckern, Scannern und Multifunktionsgeräten in den letzten 14 Jahren, so sind die Verkäufe sehr stabil. Allein 2019 wurden in Deutschland fast vier Millionen Geräte verkauft, weltweit knapp 100 Millionen (wer die Zahlen nachprüfen möchte kann sich hier informieren).

Warum ist Drucken nicht ökologisch?

Papierverschwendung: Trotz moderner IT-Systeme und fortschreitender Digitalisierung benötigt jede/r Deutsche im Schnitt 243 Kilogramm Papier pro Jahr; in Österreich sind es immerhin noch 218 Kilogramm. Mit 65 Kilogramm wird knapp ein Drittel davon als Druckpapier aufgewendet. Dass für diese große Menge Papier auch sehr viel Rohmaterial benötigt wird, erklärt sich von selbst.

Wer „Green-IT“ leben will und etwas für den Umweltschutz tun möchte, sollte ein papierloses Büro anstreben. Dabei helfen neue Technologien zur digitalen Zusammenarbeit ebenso wie Dokumentenmanagementsysteme, die an die individuellen Arbeitsabläufe angepasst werden können.

Stromverbrauch: Große Multifunktionsgeräte und Drucker benötigen viel Strom. Besonders Geräte mit Lasertechnologie mit ihren Heiz- und Fixiereinheiten verbrauchen im Schnitt bis zu 2,5 kWh pro Woche. Ein Blick auf den Stromverbrauch beim nächsten Kauf von Multifunktionsgeräten kann sich somit auch finanziell lohnen. Es schont das Budget und bringt Sie einen Schritt weiter in Richtung Green-IT.

Verbrauchsmaterial: Überlegungen zum Verbrauchsmaterial – Patronen, Kartuschen und Verschleißteilen – fließen meist ebenso wenig in den Kaufprozess ein wie der Energiebedarf, obwohl auch hier enormes Umweltpotenzial schummert.

Ein Beispiel: Beim Druck von 150.000 Seiten mit einem handelsüblichen Drucker oder Multifunktionsgerät, welches auf Lasertechnologie basiert, beläuft sich laut einer aktuellen Studie „das Gesamtgewicht aller vom Benutzer austauschbaren Verbrauchsartikel und Verschleißteile (Toner, Trommeln und Behälter) sowie der entsprechenden Verpackungen auf bis zu 98,36 Kilogramm.“

Dieses Verbrauchsmaterial, das gekauft, gelagert und verwaltet werden muss, ist nach der Verwendung auch zu entsorgen. Bevor es zum Einsatz kommt binden auch Produktion, Verpackung und Transport wertvolle Ressourcen. Einsparungen bedeuten damit immer weniger CO2-Ausstoß bei der Herstellung und beim Transport. Darüber hinaus sollte ein Augenmerk darauf gelegt werden wieviel und welche Verpackung dafür verwendet wird.

Personenschutz ist gleich Umweltschutz: Achten Sie darauf, ob bzw. wie viel Feinstaub oder Ozon die Geräte im Office ausstoßen. Es gibt heute bereits Alternativen, mit geringem Ausstoß, die sogar für die Verwendung in Reinräumen zugelassen sind.

Umweltschutz beim Drucken ist möglich.

Green-IT ist Ihnen ein Anliegen – wir haben maßgeschneiderte Lösungen für Umweltschutz im Office. In unserem Blog stellen wir in den kommenden zwei Wochen innovative, umweltschonende Drucklösungen vor und zeigen Ihnen digitalisierte Wege Richtung papierloses Büro auf.

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