Zahl der Cyberattacken steigt rasant: Wie Sie Angriffe über Drucker und MFP's vermeiden

Managed Print Services

Die Zahl der Cyberattacken in Österreich hat während der letzten Jahre stark zugenommen. Laut Statista wurden bereits 2019 28.439 Fälle von Internetkriminalität in Österreich angezeigt. Ein überdurchschnittlicher Wert im europäischen Vergleich. 57% der österreichischen Unternehmen stellten bereits Cyberangriffe fest, wobei die Dunkelziffer weitaus höher ist. In mehr als 50% kommen Malware und Phishing-Angriffe zum Einsatz.  Darüber hinaus machen Cyberkriminelle keinen Unterschied mehr, ob es sich bei den Opfern um Einpersonenunternehmen oder internationale Konzerne handelt: keiner bleibt mehr verschont. Siehe beispielsweise den Angriff auf eine Salzburger Molkerei.

Die Herausforderung

Fast jedes vierte Unternehmen meldete in den letzten fünf Jahren einen Hackerangriff, was ebenfalls die massive Zunahme an Attacken in Österreich widerspiegelt. Die rasche, aus Zeitgründen ohne Sicherheitskonzept durchgeführte Umstellung auf Homeoffices durch die Coronakrise und die zunehmende Digitalisierung verschärfen diese Entwicklung. Das Risiko liegt zumeist in der gänzlichen oder teilweisen Stilllegung der Firmen-IT und im Diebstahl sensibler, unternehmenskritischer Daten. 

„Hackerangriff“ ist dabei nur ein Sammelbegriff, der unterschiedlichste Aktivitäten umfasst. Die Angriffe lassen sich nach unterschiedlichen Techniken kategorisieren:

  • DDoS-Angriffe (Denial-of-service)
  • Ransomware
  • Browser-Hijacks
  • Botnets
  • Social Engineering
  • Malvertising
  • Viren
  • Würmer
  • Trojaner
  • Rootkits

Dabei gelten Hackerangriffe längst nicht mehr als Teenagerstreiche. Sie sind ein lukrativer Wachstumsmarkt mit einer starken Infrastruktur. Diese stellt Angriffstools zur Verfügung, mit denen auch technisch wenig versierte Benutzer*innen, dafür mit ausreichend krimineller Energie, umgehen können. Beispielsweise werden im Darknet preisgünstig Remote-Zugriffe auf IT-Systeme angeboten mit denen Angreifer*innen auf einfachstem Wege Zugriff auf die Unternehmens-IT erhalten und sie können dadurch Unternehmensinformationen stehlen, die IT lahmlegen oder Ransomware einpflanzen (etc.). 

Letzteres Beispiel verschlüsselt die Daten auf den betroffenen PC’s und ist im Regelfall mit der Erpressung von Lösegeld verbunden. Dieses wird von den betroffenen Unternehmen meist auch bezahlt, da Ermittlungserfolge zum einen unwahrscheinlich sind und zum anderen viel zu lange dauern.

Drucker und Multifunktionsgeräte (MFP – Multi-Function-Printer) gelten in diesem Zusammenhang als unterschätzte Gefahrenquelle. Vor allem in KMU‘s sind Multifunktionsgeräte oftmals nicht ausreichend vor Hackerangriffen geschützt, da beim Thema IT-Security kaum jemand an Drucker denkt. Nur ein Zehntel der Mitarbeiter*innen weiß, dass Hackerangriffe über netzwerkfähige Drucker stattfinden können. Mehr als 50% der Belegschaft hat noch nie eine (interne oder externe) Weiterbildung über sicheres Drucken und Scannen bekommen. Darüber hinaus gibt es bei der überwiegenden Mehrheit an Unternehmen kein Authentifizierungsverfahren beim Drucken oder eine Zugangskontrolle zu den Geräten. Dadurch entsteht eine große Sicherheitslücke und Informationsdiebstahl ist auch durch Personen ohne technisches Wissen bzw. ohne technische Maßnahmen möglich, indem einfach Ausdrucke aus den Ausgabefächern der Drucker gestohlen werden. 

Weitere Information finden Sie auch in unserem Blogartikel „Sicherheitsrisiko Drucker & Multifunktionsgeräte“.

Die Lösung

MFP‘s müssen, wie auch PC’s, Notebooks & Co, vollständig in das Firmennetzwerk integriert werden – unter Berücksichtigung der gleichen Sicherheitsaspekte und hohen Sicherheitsstandards. Dadurch wird zum einen die Sicherheit und der Datenschutz bestmöglich garantiert und zum anderen auch die Funktionen der Geräte vollständig ausgeschöpft. Funktionen wie Zugriffskontrollen, Benutzerauthentifizierungen und Follow-me-Ausdrucke müssen demnach für ein sicheres Drucken umgesetzt werden. Auch auf eine entsprechende Vergabe von Zugriffsrechten inklusive Kennwörter muss geachtet werden.

Eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit ist demnach die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter hinsichtlich sicherem Drucken und Scannen. Weiters sollen organisatorische Regeln (Security Policies) eingeführt werden, die beschreiben, wie das Unternehmen plant die IT-Betriebsmittel zu schützen und welche Aufgaben den Anwender*innen dabei zukommen. Eine IT-Infrastruktur am neuesten (Sicherheits)Stand der Technik hilft ebenfalls bei der Vermeidung von Cyberattacken. Generell gilt alle Anwendungen und Geräte immer mit den aktuellen Sicherheitspatches bzw. der jeweils aktuellen Firmware zu versorgen. 

ESCAT bietet mit Managed Print Services für Unternehmen aller Größen die geeigneten Multifunktionsgeräte mit dazu passendem Sicherheitskonzept. Es handelt sich um wirtschaftliche Komplettlösungen für den gesamten Druck- und Scanbedarf eines Unternehmens mitsamt den dazugehörigen Wartungen.

Der Nutzen

Die Managed Print Services (MPS) von ESCAT liefern eine Reihe von Vorteilen.

  • MPS erhöhen die Sicherheit Ihres Unternehmens:
    • Sie bewahren Ihre Geräte vor unberechtigtem Zugriff und vor unbefugten Änderungen der Geräteeinstellungen. Bei Sicherheitsverstößen können intelligente Geräte automatische Fehlerbehebungen durchführen. Weitere Sicherheitslücken werden durch die Stilllegung nicht benötigter Anschlüsse geschlossen.
    • Sie bieten strenge Sicherheitsvorkehrungen für Ihre Daten, indem diese ausschließlich verschlüsselt (z.B. TLS) übertragen werden. Ruhenden Daten (auf Geräten zwischengespeicherte Daten) werden so weit wie möglich vermieden bzw. wenn sie notwendig sind, ebenfalls verschlüsselt und nur so lange wie nötig am Gerät behalten. 
    • Nur autorisierte Personen erhalten Zugang zu den Geräten.
  • Eine Authentifizierung direkt beim Drucker verhindert den Zugriff unberechtigter Personen auf Dokumente im Ausgabefach (Pull Printing).
  • Weitere Vorteile sind individuelles Druckmanagement, angepasst an den Bedarf und die Größe Ihres Unternehmens.
  • Mehr Produktivität
  • Geringere Gesamtkosten
  • Interessante Zusatzfunktionen, wie z.B. mobiles Drucken, Cloudausdrucke und Dokumentendigitalisierung
  • Controlling des gesamten Druckprozesses
  • Nachhaltigkeit entlang des gesamten Druckvorganges
  • Entlastung von internem und externem Support

Profitieren Sie vom langjährigen Knowhow der ESCAT Dokumentenmanagement GmbH und informieren Sie sich jetzt zum Thema Sicherheit in Managed Print Services und Lösungen für digitales Dokumentenmanagement. Weitere innovative Business Solutions finden Sie hier auf unserer Website.   

Für Informationen und Terminvereinbarungen kontaktieren Sie Catharina P. Eschlböck.  

Catharina P. Eschlböck

Mail: c.eschlboeck@escat.at | Tel: +43 62 32 / 69 94 0